Sport Know-how trifft Social Media

Seit Anfang Mai unterstützt Lisa als Praktikantin unser Social Media- und Content-Team. Zuvor hat sie erfolgreich Ihr Studium an der Deutschen Sporthochschule absolviert. Da wird es doch mal Zeit einige investigative Fragen zu stellen.

Simon: Hey Lisa, wir haben ja den besten Social Media Praktikanten der Welt gesucht. Und dich haben wir gefunden. Glaubst du, du wirst diesem Titel gerecht?

Lisa: Jap, das will ich doch stark hoffen. Auf jeden Fall ist das mein Plan.

Simon: Deine erste Woche hier bei uns ist jetzt rum. Wie fällt dein erstes kleines Fazit aus?

Lisa: Sehr gut! Die ersten drei Tage schwirrten zwar unendlich viele neue Begriffe, Netzwerke und Internetadressen durch meinen Schädel, aber so langsam lichtet sich dieser erste Nebel. So viel geschrieben wie diese Woche habe ich vermutlich seit der Abiklausur im Deutsch-LK nicht mehr, aber es macht echt Spaß Content Marketing zu betreiben und tiefer in die Welt der digitale Medien vorzudringen.

Simon: Erzähl doch mal was über dich, wo kommst du her? Bist du geborene Kölnerin?

Lisa: Nee, das bin ich nicht. Eigentlich bin ich ein Wald- und Wiesenkind „aussem“ Sauerland. Es hat mich erst nach dem Abitur „wech“ von den unendlichen Weiden und ins Rheinland zum Studieren verschlagen. Aber der Umstieg vom Schützenfest zum Karneval und vom Veltins zum Früh tat gar nicht soo weh, so dass nach knapp 7 Jahren ming Hätz meddlerwiel och he in Kölle litt.

Simon: Welches Studium hat dich denn hier nach Köln verschlagen?

Lisa: Also ich habe zunächst Sportmanagement und -Kommunikation studiert. Da ich begeisterte Sportlerin bin, wollte ich immer schon „irgendwas mit Sport“ machen. Naja, und natürlich sollte es aber dabei auch in eine halbwegs „vernünftige“ Richtung gehen – ich wollte auch keine studierte Stepaerobic-Vorturnerin werden. Das ganze habe ich dann hier in Köln an der Deutschen Sporthochschule studiert und für mich war schon lange vor meinem Abschluss klar, dass ich mich weiter in die Kommunikationsrichtung spezialisieren will. Das Thema interessiert mich und besonders Marketing und Werbung waren und sind genau mein Ding. Daher habe ich noch den Masterstudiengang Sport, Medien- und Kommunikationsforschung angehängt, den ich jetzt fast in der Tasche habe.

Simon: Ist Stepaerobic auch „dein“ Sport?

Nein, Gott bewahre! Da tausche ich die Leggings eher gegen Hose und Stutzen. Ich spiele seit über 20 Jahren Fußball und habe auch „nen ordentlichen Bumms auffen Schlappen“, wie man im Sauerland sagen würde. Zusätzlich habe ich aber noch ein paar andere „Ausgleichs-“Sportarten in petto, wie Laufen, Rennrad fahren, Schwimmen oder Fitness. Ich brauche − wenn möglich − jeden Tag meine Portion Bewegung.

Simon: Was hat Sport denn mit Social Media am Hut?

Lisa: Ja, das hab ich mich anfangs auch gefragt. Aber mittlerweile kann ich sagen: Eine ganze Menge! Der Sport ist ein unheimlich wichtiges Thema in unserer Gesellschaft. Er integriert und verbindet Menschen und sorgt so spielerisch für einen Austausch. Daher wird Social Media auch für Athleten, Sportvereine und -Verbände immer relevanter. Im Profisport kommt eigentlich keine Sportart mehr ohne Social Media aus, Fans wollen informiert werden und mit ihrer Mannschaft oder ihrem Lieblingssportler interagieren. Andersrum nutzen Vereine und Athleten digitale Medien als Werbemöglichkeiten.

Aber auch im Amateursport müssen Nachwuchssportler, Ehrenämtler oder Schiedsrichter motiviert und animiert werden und zwar da wo sie sich am meisten aufhalten: in sozialen Netzwerken. Zudem sind Fans und Follower auch für Sponsoren ein bedeutendes Kriterium um sich für ein Engagement zu entscheiden. Dabei mal ganz abgesehen von den Sportartikelherstellern, die sich natürlich auch wie andere Unternehmen vermarkten wollen.

Simon: Wir haben uns für dich entschieden, aber warum hast du dich für Webmatch entschieden?

Lisa: Ich hab die Stellenausschreibung gelesen und mir daraufhin die Website angeschaut. Was ich da gesehen hab fand ich schon mal alles total spannend und einladend. Die Projekte und Kampagnen finde ich super kreativ, die Kunden sind interessant und das Tätigkeitsprofil vielfältig. Also hab ich mich beworben.

Klar, würde der ein oder andere sagen, warum suchst du dir nicht was „richtiges“ jetzt wo du mit dem Studium fertig bist, aber ich dachte: Komm versuch’s. Das Praktikum klingt cool, das ist dein Ding. Ich wollte immer schon was mit digitalen Medien machen und kreativ sein, das ist meine Chance.

Und nach dem Vorstellungsgespräch war für mich eh klar, dass ich das hier auf jeden Fall machen will. Vielleicht kann ich ja mit meinem Sporthintergrund auch ein paar Quergedanken einschießen.

Simon: Wie nutzt du selber Social Media?

Lisa: Bis letzte Woche noch halbwegs „normal“. Klar Facebook und Youtube ist ja mehr oder weniger ein Muss, auf Instagram und Xing hab ich mich auch mal ein wenig rumgeschlagen, aber dann hörte es auch schon fast auf.

In twitter, Pinterest, Google+ und Co. muss ich mich noch ein wenig einarbeiten, aber ich denke in ein paar Tagen bin ich auch dort voll „connected“. 😉

Simon: Hast du einen Wunsch, den du dir irgendwann mal erfüllen möchtest?

Lisa: Ja, den gibt’s. Ich würde gerne zeitnah mal einen kleinen Roadtrip durch Skandinavien machen. Noch bin ich jung und mein Rücken verzeiht mir das Schlafen auf Luftmatratze oder Rücksitz. Den Wunsch habe ich seit meinem Auslandssemester in Norwegen. Ich möchte unbedingt bald nochmal zurück und dann auf jeden Fall auch einmal hoch bis zu den Lofoten – vielleicht nutze ich dafür auch meine Urlaubstage.

Das Nonplusultra wäre natürlich dort das Nordlicht zu sehen, aber dafür müsste ich bis zum nächsten Winter warten und dann wird das Zelt eher zum Iglu. 😀

Simon: Dann danke, dass du uns Rede und Antwort gestanden hast.

Lisa: Aber gerne.

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