Neue und überarbeitete Facebookfunktionen

Bei Facebook hat sich im vergangenen Monat einiges verändert. Der Webmatch-Blog verschafft deshalb an dieser Stelle einen Überblick über die einzelnen Erneuerungen.

Neue Möglichkeiten für Seitenadministratoren

Wie wir bereits berichtet haben, können Seitenadministratoren nun Posts für die Zukunft planen und erhalten eine detaillierte Einsicht in die Reichweite. Weiter können den jeweiligen Administratoren unterschiedliche Rollen zugewiesen werden. Außerdem ist es seit Juni möglich, newsstream-spezifisch auf Facebook zu werben. So können Werbende festlegen, ob ein Produkt ausschließlich auf mobilen Endgeräten, nur auf Desktop-PCs oder auf allen Ausgabegeräten beworben werden soll. Beim Einstellen von Anzeigen ist es zudem möglich, ein Kampagnenziel festzulegen und das Targeting feiner einzustellen. Die jüngste Erneuerung ist die Überarbeitung der Statistiken, bei der nun auch mobile Aufrufe einer Facebookseite mitausgewertet werden. Die Facebook-Impressens werden unter Berücksichtigung anderer Faktoren gewertet, wobei der Newsstream nun beim Scrollen nicht mehr 20, sondern zehn neue Beiträge nachlädt. Dadurch können die Impressions genauer gewertet und der Newsstream schneller aktualisiert werden.

Facebook-Seitenmanager jetzt auch in Deutschland

Im App-Store können sich Facebook-Administratoren seit kurzem die iPhone-App Facebook-Seitenmanager kostenlos herunterladen. Mithilfe dieser ist es Marketern möglich, ihre unterschiedlichen Facebookseiten zu verwalten und zu überwachen. Auch das Veröffentlichen von Beiträgen und Pinnwandfotos sowie Einblickmöglichkeiten in die Facebook-Insights stellen Vorteile dieser Anwendung dar. Bei Neuigkeiten, die im Zusammenhang mit den einzelnen Seiten stehen, werden die Administratoren benachrichtigt. Fankommentare und -anfragen können mit der Applikation ebenfalls beantwortet werden.

Abschaffung der Facebook-Credits

Überdies wurden die Facebook-Credits abgeschafft. Stattdessen werden Nutzern nun Preise in der jeweiligen Landeswährung angezeigt. Das Konzept bleibt jedoch unverändert, da Nutzer beispielsweise echte Euro in Facebook-Euro wechseln müssen.

Änderung der Vanity-URL möglich

Administratoren von Seiten mit mindestens 200 Fans können von nun an ihre Vanity-URL (z.B. facebook.com/Webmatch) ändern. Hierfür muss in der Regel ein Formular ausgefüllt werden, in dem der Namensänderungswunsch begründet wird. Wenn der neue Name jedoch einen vollkommen anderen Sinn der Seite erahnen lässt als die vorherige Bezeichnung, wird die URL nicht erneuert. Hier ist zu beachten, dass die Vanity-URL genau einmal geändert werden kann. Eine nachträgliche Rückbenennung ist nicht möglich. In diesem Zusammenhang ist darauf zu achten, dass bei einer Modifikation sämtliche Links angepasst werden müssen, die auf die Facebookseite verweisen. Dies gilt selbstverständlich ebenfalls für die Angabe der Vanity-URL auf Printmedien, wie Visitenkarten oder ähnlichem.

Neu: Die Facebook-Stimme

Wenn eine Privatperson eine Seite besucht, die sie administriert, erscheint seit einer Woche die sogenannte Stimme. Diese zeigt an, ob ein Nutzer als Privatperson oder Seite postet, kommentiert, „Gefällt mir“ klickt und teilt. Diese Meldung lässt sich zwar ausblenden, sie erscheint allerdings beim neuen Laden der Seite wiederholt. Dabei wird die „Stimme“ beibehalten, mit der ein Nutzer die jeweilige Seite beim letzten Besuch verwaltet hat.

Bessere Usability und mehr Sicherheit für Privatnutzer

Doch nicht nur Seitenadministratoren haben in den Facebook-Neuerungen einen Vorteil, auch für Privatpersonen ergeben sich neue Möglichkeiten. Im Facebook-App-Center können Apps nun wesentlich einfacher gefunden werden. Überdies wurde die Facebook-Sicherheitsseite um Tipps ergänzt, die erklären, wie ein Nutzer Facebook sicher verwenden kann. Der Facebook-Chat wurde ebenfalls optimiert. So sind die jeweiligen Profilbilder der chattenden Personen sichtbar. Außerdem sind die Facebook-Smilys jetzt als Bestandteil des Facebook-Chats implementiert. Auch die Facebook-Hilfe hat eine Neuerung erfahren. Beim Anklicken des Punktes „Hilfe“ in der oberen Navigation werden die Inhalte unmittelbar angezeigt, ohne dass der Nutzer eine neue Seite öffnen muss.

Nachträgliche Bearbeitung von Kommentaren möglich

Seit vergangenem Monat können vorher gesetzte Kommentare im Nachhinein editiert werden. Dabei können die ursprünglichen Versionen eines bearbeiteten Kommentars weiterhin eingesehen werden. Deswegen ist es weniger sinnvoll, einen Kommentar inhaltlich grundlegend zu ändern. Für die Verbesserung von Rechtschreib- und Grammatikfehlern stellt diese Funktion jedoch eine sinnvolle Erneuerung dar.

Neues Newsfeed-Design und Änderung der E-Mail-Adressen

Von dem neuen Newsfeed-Design können alle Facebook-Nutzer profitieren. Dieses zeichnet sich durch eine größere Schrift und größere Bilder aus. Beim Teilen werden Inhalte nun gerahmt präsentiert. Facebook hat des Weiteren sämtliche E-Mail-Adressen geändert. Dabei wurde die ursprünglich angegebene durch eine @facebook.com-Adresse ersetzt. Vor dem E-Mail-Zeichen steht der bei Facebook angegebene Vor- und Nachname. Die von dem Nutzer vorgenommenen Einstellungen zur Sichtbarkeit der Kontaktdaten wurden dabei nicht geändert. Wem die Facebook-E-Mail-Adresse nicht gefällt, der kann diese im Bereich Kontaktinfo/Bearbeiten editieren.

Fazit

Folglich hat sich im vergangenen Monat bei Facebook sehr viel sowohl für Privatpersonen als auch für Seitenadministratoren verändert. Es bleibt spannend, welche Änderungen Facebook als Nächstes durchführt.

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