Onlineshops

E-Commerce – die Buttonlösung

Im Mai ist es amtlich geworden: In genau einer Woche, am 1. August dieses Jahres, tritt das Gesetz zur Buttonlösung in Kraft. Dieses Gesetz setzt für Onlineshop-Betreiber neue Informationsobliegenheiten fest und verpflichtet sie zur genauen Kennzeichnung des Bestellbuttons. Dadurch sollen Verbraucher vor ungewollten Vertragsabschlüssen und Abofallen geschützt werden.

Bild © PictureP. – Fotolia.com

Der Shopbetreiber-Blog führt die Reglements ausgiebig auf. Darunter fällt, dass der Verbraucher explizit über die finanzielle Verpflichtung bei der Abgabe seiner Bestellung informiert werden muss. In diesem Zusammenhang sind Buttonbezeichnungen, wie „weiter“, „bestellen“, „Bestellung abgeben“sowie „Anmeldung“ unzulässig. Die Bezeichnungen „kostenpflichtig bestellen“, „zahlungspflichtigen Vertrag schließen“ und „kaufen“ sind hingegen erlaubt.

Weiter werden ab dem Datum der Gesetzgültigkeit Shopbetreiber dazu verpflichtet sein, die Verbraucher verständlich über „die wesentlichen Merkmale einer Ware oder Dienstleistung“ zu informieren. Hierzu zählt ebenfalls der Gesamtpreis sowie die Höhe der Steuern, sofern welche erhoben werden, sowie etwaige Liefer- oder Versandkosten. Die Mindestvertragslaufzeit von Abonements muss dem Verbraucher ebenfalls deutlich gemacht werden. Dieser muss hierüber unmittelbar vor der Abgabe seiner Bestellung informiert werden.

Hierbei reicht es nicht aus, wenn auf derselben Seite informiert wird, auf der sich der Bestellbutton befindet. Es muss sichergestellt werden, dass der Verbraucher die Information in jedem Fall erhält. Somit ist ein Mitscrollen des Bestellbuttons ebenso unzulässig wie eine mehrfache Einbettung des Bestellbuttons. Auch eine Positionierung des Buttons oberhalb des Informationstextes stellt nicht sicher, dass der Verbraucher informiert wurde.

Diese Regelungen gelten ebenfalls für mobile Websites, Apps und beim Anbieten über Dritte. Verbraucher sollen durch die neue Gesetzgebung vor Abofallen und ungewollten Käufen geschützt werden. Bei ungültigen Shops wird ab dem 1. August kein Kaufvertrag in Kraft treten. Zudem besteht die Gefahr, abgemahnt zu werden.

An die Leser: Haben Sie Ihre Shops bereits umgerüstet?

Facebook

Newsletter

Hinterlasse eine Antwort