5 Tipps zur Erstellung von E-Mails

Nervig. Richtig nervig. Es ist 9:00 Uhr und Sie arbeiten sich durch den Postfach-Dschungel. Newsletter werden immer wieder gerne verschickt, auch wenn die meisten von dieser E-Mail-Flut genervt sind. Was jedoch, wenn die E-Mails für Sie relevant und interessant sind und, wenn es Spaß macht sie zu durchstöbern? Eine bequeme Art, wertvolle Informationen serviert zu bekommen!

Im letzten Beitrag haben wir uns auf die Planung, den richtigen Versand und die Optimierung einer E-Mail konzentriert. Wie aber sorge ich dafür, dass die Leser meine E-Mail überhaupt öffnen, und letztendlich bis zu Ende lesen? In diesem Beitrag verraten wir Ihnen 5 Tipps, wie Sie Ihre Leser in den Bann ziehen. Für Ihre persönliche Checkliste haben wir einige Punkte zusammengestellt:

1. Treffen Sie den richtigen Nerv

Schon mit der Betreffzeile entscheidet sich, ob der Leser die E-Mail öffnet, sie ignoriert oder eventuell sogar in den Spam-Ordner verschiebt. Spamfilter reagieren beispielsweise besonders empfindlich auf Worte wie „kostenlos“ oder „günstig“. Es sollten auch grundsätzlich keine Versprechungen gemacht werden, die nicht gehalten werden. Betreffzeilen in optimale Länge mit weniger als 40 Zeichen erhalten die besten Öffnungsraten. Ein gut gewählter Betreff, der Neugier weckt und Lust am Lesen macht, ist daher wichtig.

2. Werden Sie persönlich

Eine andere Möglichkeit, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, ist die Personalisierung. Eine persönliche Ansprache mit Name sorgt dafür, dass Ihre Inhalte als relevanter wahrgenommen werden. Werden Sie persönlich! Ihr Kunde wird sich freuen – wirklich!

Seien Sie der „alte Bekannte“! Es ist wichtig, dass der Leser Sie als Person hinter der E-Mail sieht. Der Kunde sollte auf den ersten Blick erkennen, von wem die E-Mail ist, sonst wird er sich nicht für sie interessieren. Der Absender sollte also direkt erkennbar und vertrauenswürdig sein.

3. Ködern Sie und lassen Sie sie hängen

Direkt zu Beginn der E-Mail wollen wir den Leser ködern. Womit? Hierzu können Sie gezielt die Taktik des „Cliffhangers“ anwenden. Der Leser soll mit einer unbeantworteten Frage im Kopf geködert werden. Es ist, als würde der Leser an einer Felswand hängen. Er muss einfach die Antwort wissen und kann nicht loslassen. Dazu müssen Sie Ihre Leser gut kennen. Denn ganz wichtig: Sie müssen die „richtige Frage“ stellen. Was ist es, das Ihre Leser brennend interessiert?

Wenn mehrere Themen in Ihrer E-Mail zur Sprache kommen, empfiehlt es sich das wichtigste Thema oder die spannendste Neuigkeit zuerst zu nennen. Ihr bester Artikel verdient den Logenplatz. Daher sollten Sie ihn unbedingt an erster Stelle anbieten.

4. Schenken Sie (automatisch) Aufmerksamkeit

Die Verwendung des Auto-Responders ist eine weitere Möglichkeit der E-Mail-Nutzung. So können Sie beispielweise definieren, dass bei bestimmten Anlässen automatisch eine E-Mail verschickt wird. Bestes Beispiel hierfür ist der Geburtstag eines Kunden, dem sie termingemäß einen Gutschein zukommen lassen können. Für den Onlineshop-Betreiber könnte es auch sinnvoll sein nach dem Kauf eines Produktes eine E-Mail rauszuschicken, um nachzufragen, ob alles den Wünschen des Kunden entspricht oder um Feedback einzuholen. Um sich positiv in Erinnerung zu rufen, können sie auch eine Geschichte rund um Ihre Marke erzählen und diese im Rahmen einer Serien-Mail in bestimmten Abständen an Ihre Kunden verschicken.

5. Erzeugen Sie Liebe auf den ersten Klick

Genauso wie wir eine Person attraktiv finden und mehr Zeit mit ihr verbringen wollen, finden wir eine E-Mail interessant und wollen sie lesen. Beides entscheidet sich innerhalb von weniger als einer Sekunde. Für den tollen Auftritt auf dem roten Teppich brauchen wir natürlich ein angesagtes Designeroutfit aka. ein professionelles Newsletter-Design. Doch wie bringen wir den Zeigefinger des Lesers zum Klicken?

Bild Dir Deine E-Mail

Für eine optimale Ladezeit sollten nicht zu große Bilder verwendet werden. Nicht groß, aber großartig sollten sie sein. Emotionale Bilder, die Ihre Message unterstützen. Visualisieren die Bilder Ihre Aussagen? Oder können Sie vielleicht sogar mit Ihren Bildern Inhalte beschreiben und Text einsparen?

Ankerpunkte

Das menschliche Auge scannt durch Ihre Mail, um möglichst schnell herauszufinden, ob sie lesenswert und relevant ist – vorausgesetzt, dass es möglich ist, diese zu scannen. Ist Ihr Text ein großer unübersichtlicher Klotz an Fließtext, wird der Leser sofort wegklicken. Geben Sie ihm also „Ankerpunkte“, wie eindeutige Überschriften und Slogans, übersichtlichen Hervorhebungen und passende Bilder. Mit dieser Struktur erleichtern Sie ihm die Entscheidung.

Verführen und Verlinken

Nachdem Sie dem Leser zahlreiche Möglichkeiten geboten haben durch ein Schlüsselloch zu schauen, wird der Leser nach Möglichkeiten suchen die Tür zu öffnen, um Näheres zu erfahren oder sich direkt Ihr Produkt zu sichern. Mit Ihrem Newsletter wollen Sie natürlich die Leser zum Kunden machen. Um hier selbst die Fäden zu ziehen, können Sie beispielsweise in jedem Artikel Ihres Newsletter an verschiedenen Stellen auf eine Landingpage verlinken:

  • über das Bild
  • über ein klassisches Call-to-action unter dem Teasertext
  • über den hervorgehobenen Textlink im Teasertext

Zudem sollten Sie ohnehin den Newsletter mit Ihrer Website verlinken.

Liebe zur Marke

Bauen Sie den „Look and Feel“ Ihrer Webseite oder Ihres Onlineshops in die sonst langweilig kahle Transaktionsmail ein. Ein Template im Corporate Design stärkt nicht nur den Wiedererkennungswert, sondern auch die Liebe zu Ihrer Marke.

Fazit

Treffen Sie im Betreff schon den richtigen Nerv und sind sie persönlich, wird Ihr E-Mail-Empfänger Ihnen sicher an den digitalen Lippen hängen. Wenn Sie ihm auch langfristig Aufmerksamkeit schenken und mit einem professionellen Newsletter-Design Liebe auf den ersten Klick erzeugen, wird Ihr Leser zweifellos sagen: „Ja, ich will Ihren Newsletter bis zu Ende lesen!“.

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