HTML meets Second Life

Nachdem nun schon unzählige Second Life-Entwickler über lange Zeit hinweg an Mangel einiger extenziell wichtiger Funktionen verzweifelt sind, hat der Second Life Betreiber „Linden Lab“ endlich den Einzug von HTML-Code in die virtuelle Welt verkündet (Quelle: The AvaStar #65, März 2008, http://www.the-avastar.com/epaper/archive/2008/TheAvaStar_Issue65_de.pdf). Damit wird es zukünftig möglich sein, HTML-Code (wie z.B. Websites) auf Objekte innerhalb der virtuellen Welt zu legen. Die Aktualisierung in Form einer technischen Umstellung auf die Physikengine „Havok 4“, soll noch in dieser Woche in einer finalen Version vorgestellt werden. Es ist davon azugehen, dass diese Neuerung die virtuelle Welt nachhaltig verändern wird.

Es ist jedoch sehr bedauerlich, dass „Klick-Links“ in HTML-Code vom Second Life-Client unterdrückt werden. Scheinbar möchte Linden Lab dieses proprietäre Verhalten nicht ablegen und hält an allen Einnahmequellen ohne Kompromisse fest – auch wenn es dem ganzen System langfristig massiv schadet. Immerhin muss sonst der User in Second Life eine Gebühr von 10 L$ für jeden Upload einer Grafikdatei zahlen und die Marge will sich Linden Lab durch so etwas praktisches wie Webspace und HTML-Code nicht nehmen lassen. Aber erst mit der Freischaltung von eingebetteten anklickbaren Links in HTML-Form wird auf die mögliche Ernsthaftigkeit von Secon Life als Marketing- oder Absatzinstrument angemessen eingezahlt. So wäre z.B. auch die Integration von Webshops oder Bestellformularen möglich.

Wir sind dafür und sehen mit dem aktuellen Führungswechsel bei Linden Lab – der auch ein einschneidender Strategiewechsel werden soll – die Chancen für weiterführende Änderungen sehr gut!

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