Viel Neues auf dem Shopware Community Day 2016

Wie auch in den letzten Jahren pochte der Shopware-Beat immer schneller, desto näher die Keynote von Shopware-Vorstand Stefan Hamann bevorstand. Die Präsentation stand unter unter dem Motto „Digital Blue“, der die über 1.600 anwesenden Händler, Dienstleister und Entwickler entgegen fieberten. Untermalt wurde das betörende Pochen mit einem pulsierendem Shopware-Logo und einem Countdown, die auf der Hauptbühne für Spannung sorgten.

Als es dann losging, konnte Shopware wieder einmal hervorragende Wachstumszahlen aufzeigen, welche die Präsenz und Stellung in der deutschen E-Commerce Landschaft eindrucksvoll unter Beweis stellten.

Obwohl die letzte Hausmesse erst neun Monate zurückliegt, konnte das Shopware-Team auch dieses Jahr wieder spannende Neuerungen vorstellen. Mit der neuen Version 5.2 wurde beispielsweise das komplette Adressmanagement überarbeitet, das Plugin-System verbessert, der Code refakturiert und effizienter gestaltet sowie die eingebettete ERP-Software Pickware nativ in die Professional-Lizenzen integriert.

Neue Einkaufswelten

Die sicherlich spannendste Neuentwicklung ist die komplette Überarbeitung der Einkaufswelten. Diese haben ein komplett neues Backend bekommen, wodurch es möglich ist, nicht mehr für jeden Viewport eine komplett neue Einkaufswelt anlegen zu müssen. Dies reduziert nicht nur den initialen Aufwand, sondern auch die Pflege und Anpassung von Einkaufswelten über die verschiedenen Displaygrößen und Sprachen hinweg.

Neue Shopware Einkaufswelten

Keine ionCube-Verschlüsselung mehr

Dies ist sicherlich ein etwas technischeres Thema, aber nicht minder interessant. Shopware verzichtet zukünftig sowohl beim Core-Produkt, wie auch bei den Premium-Plugins auf eine Verschlüsselung des Quellcodes mittels ionCube. Dies bedeutet nicht nur Erleichterungen für die Entwicklung, die nun die Möglichkeit hat, direkt in den Code eingreifen und gegebenenfalls erweitern oder verbessern zu können, sondern auch die Unterstützung von PHP7. Und das zahlt ganz entscheidend auf die Performance und Sicherheit des Onlineshops aus. „Mit dieser Entscheidung geben wir ein ganz klares Bekenntnis zum Open Source-Gedanken ab“, sagte Stefan Hamann. Trotzdem stärkt Shopware aber gleichzeitig auch den Enterprise-Ansatz, dem wir als Agentur sehr positiv gegenüberstehen.

Kein ionCube mehr

Kostenlose Subshops

Eine weitere, aber nicht zu verachtende Neuigkeit war die Ankündigung, dass Subshops zukünftig ab der Shopware Version 5.2 kostenlos erhältlich sind. Bisher waren hierfür 495,- Euro Lizenzkosten fällig. Mit dem Wegfall der Kosten für Subshops lassen sich vor allem Internationalisierungen, mehrsprachige Shops oder parallele Shop-Projekte günstiger umsetzen.

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