Unser neuer Entwickler Kay im Interview

Seit letzter Woche verstärkt Kay das Webmatch-Team in der Entwicklung. Warum er neben der Programmierung auch einen Blick für Designfragen hat, was er in seiner Freizeit am liebsten macht und womit man ihm im Alltag eine Freude bereiten kann, erfahren Sie im folgenden Interview.

Webmatch: Hallo Kay, noch einmal herzlich willkommen! Was genau machst du bei Webmatch?

Kay: Das weiß ich selbst noch nicht so genau. [lacht] Ne, im Ernst: Ich mache Frontend-Entwicklung, beispielsweise basierend auf WordPress oder Typo 3. Und ich merke gerade, dass ich aufgrund der Erfahrung, die ich in anderen Bereichen gesammelt habe, auch gut über den Tellerrand blicken und den anderen Abteilungen behilflich sein kann. Gerade hinsichtlich der Schnittstelle zum Design, also konkret, was Responsive Design und Usability angeht.

Webmatch: Auf welche Herausforderungen freust du dich bei uns?

Kay: Nach der ersten Woche sehe ich ganz klar einige tolle Herausforderungen, die auf mich warten. Das Hüpfen von Projekt zu Projekt, das ich als Selbstständiger oft erlebt habe, gibt es hier eigentlich gar nicht. Im Agenturgeschäft zählt vor allem Kontinuität. Hier ein neuer Wunsch vom Kunden, dann muss dort noch etwas geändert werden. Das ist ein bisschen die Herausforderung. Und tatsächlich auch die Umstellung, in einem Team zu arbeiten.

Webmatch: Warum hast du dich entschlossen, jetzt in einer Agentur zu arbeiten? Wie kam es dazu? Und wie bist auf Webmatch gekommen? 

Kay: Ich war ja noch nie angestellt und ganze 12 Jahre selbstständig. Auf der einen Seite hat es mich einfach mal gereizt, sozusagen die Fronten zu wechseln und den eher unüblichen Weg zu gehen. Bei den meisten ist es ja so, dass sie vom Angestelltenverhältnis zur Selbstständigkeit wechseln. Bei mir war es genau umgekehrt.

Zum anderen wollte ich eine gewisse Konstanz reinbekommen. Damit meine ich den Zustand, in einem konstanten Team zu arbeiten. Dabei ging es auch darum, dass ich einmal dieses richtige Mannschaftsgefühl spüren wollte. Das waren die ausschlaggebenden Faktoren. Warum also Webmatch? Durch Marcel von rankingCHECK habe ich von der Stellenausschreibung und der Agentur erfahren. Empfehlungen und Meinungen von Menschen, die man persönlich kennt, sind ja immer viel wert.

Webmatch: Was machst du in deiner Freizeit?

Kay: Bei mir ist es tricky, Arbeit und Freizeit richtig zu trennen. Das liegt daran, dass ich einfach schon seit Jahren intensiv mit dem Web zu tun habe und auch mit der ganzen mobilen Welt, die dazugekommen ist. Diese Themen beschäftigen mich häufig auch in meiner Freizeit. Ansonsten verstehe ich unter Hobbies eher Ruhe finden, Freunde treffen, Wochenende wirklich Wochenende sein lassen und mit einem Paddelboot die Erft hoch und runter fahren.

Webmatch: Womit kann man dir denn im Alltag eine Freude machen?

Kay: Wenn ich morgens reinkäme und eine Tasse Kaffee würde schon an meinem Platz stehen. Das wäre der perfekte Start in den Tag! Im Prinzip eigentlich mit Kleinigkeiten. Ich freue mich auch immer über kleine Gadgets. Für meinen Schreibtisch im Büro habe ich beispielsweise lustige Werbe-Bierdeckel mitgebracht, die ich noch hatte. An solchen Dingen kann ich mich erfreuen.

Webmatch: Das erklärt die Idee zu „KANNSTEMACHEN“. Deine lustigen Sticker und Poster haben es ja zu einiger Bekanntheit gebracht. Wie hat sich das Ganze entwickelt?

Kay: Ich habe lange Jahre in Trier gelebt. Dort war ich Gründungsmitglied einer großen Bürogemeinschaft für Designer, Entwickler und Fotografen. Es waren also lauter Kreativschaffende. Da saßen wir dann mit 14 Leuten zusammen und irgendwie bin ich über diesen einen Spruch gestolpert. Der erste Plan war: „Ich drucke jetzt einfach mal 500 Sticker für die Bürogemeinschaft.“

Webmatch: Und dann warst du plötzlich überrascht, dass das Ganze so schnell bekannt wurde? 

Kay: Genauso war es. Ich hatte das natürlich auf den üblichen sozialen Kanälen geteilt. Dann schrieben die ersten Leute, die ich auch persönlich kenne, dass sie ganz gerne auch Sticker möchten. Allmählich kamen auch Nachrichten von Leuten dazu, die mir unbekannt waren. Die wollten alle wissen, wo man die Sticker denn bestellten könnte.

Dann habe ich die Möglichkeit genutzt. Nach 36 bis 48 Stunden hatte ich einen Shop am Start und Profile auf Facebook und Twitter erstellt, inklusive Hashtag. Es gehörte ja alles quasi zum Beruf. Mittlerweile läuft „KANNSTEMACHEN“ seit eineinhalb Jahren. Diese Woche gibt es übrigens für alle im Büro Sticker und Poster!

Webmatch: Perfekt! Wie man sieht, kennst du dich ja nicht nur in der Programmierung, sondern auch im Thema Design echt gut aus. Wie hat sich dieses Profil entwickelt?

Kay: Ich glaube, dass beides eng miteinander verzahnt ist. Wenn jemand jedoch zu mir sagen würde: „Ich brauche ein Illustration“, dann würde ich passen. Das ist nicht mein Ding. Aber alles, was im Bereich User Interfaces liegt, habe ich wirklich jahrelang gemacht. Ich habe immer wieder mit Designern gearbeitet. Oder es war so, dass mich Designagenturen für die Entwicklung ins Boot geholt haben.

Da kriegst du ein Auge für Webdesign. Du weißt dann, wie Usability funktioniert, auch gerade auf diesen Touch-Displays bei Smartphones. Du weißt, wie groß ein Button mindestens sein muss. Ich habe das immer zusammengefasst als User Experience Design auf der einen und Entwicklung auf der anderen Seite. Trotz dieser Trennung hängt, wie gesagt, beides stark zusammen.

WebmatchDu hast lange im Ausland gelebt. Wie kam es eigentlich dazu?

Kay: Ich war zwei oder drei Monate alt, als mein Vater das Angebot bekam, nach Südamerika zu gehen. Damals war das wirklich eine einmalige Chance, wie ein Sechser im Lotto. Daher bin ich in Venezuela aufgewachsen und habe dort 12 Jahre gelebt. Wegen der unruhigen politischen Lage sind wir dann zurück nach Deutschland gegangen. Nach zwei Jahren ging es dann noch mal nach Spanien, wo dann auch das Abi anstand. Schließlich habe ich dann in Deutschland studiert und bin hier geblieben.

Webmatch: Dann hast du ja wirklich viel erlebt. Was würdest du denn als dein bislang schönstes Erlebnis beschreiben?  

Kay: Da ich ja im Ausland großgeworden bin, kann ich jetzt leider nicht mit tollen Reiseerlebnissen aufwarten, die reißen mich leider irgendwie nicht so vom Hocker. [lacht] Aber in der jüngsten Vergangenheit war auf jeden Fall mit großem Abstand ein Moment der schönste – als ich mich mit meiner zukünftigen Frau verlobt habe.

 

Mit einer gehörigen Portion Romantik beschließen wir also dieses Interview. Unser Fazit: Kay ist nicht nur eine perfekte Verstärkung für Webmatch. Daneben ist er bald verheiratet, vielseitig begabt, vernarrt in lustigen Krimskrams und kennt sich in aller Welt bestens aus. Das kann sich doch mehr als sehen lassen! Nur die Sache mit dem Paddeln in der Erft gibt durchaus noch Rätsel auf …

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