Recap: AllFacebook Marketing Conference Berlin 2017

Vier Bühnen, mehr als 30 Speaker, Networking und jede Menge neue Ideen: Die AllFacebook Marketing Conference am 05. Oktober im Berlin Congress Center bot alles, was das Social Media Herz begehrt. Jannike, Christin, Simon und Christian waren für Webmatch am Start und zeigten sich vor allem von der Themenvielfalt der diesjährigen Konferenz begeistert.

Nach kurzen Sound-Problemen begrüßten Philipp Roth und Jens Wiese die Teilnehmer und machten schnell deutlich, was neben den Vorträgen der einzelnen Speaker im Vordergrund steht: Networking, Networking, Networking.

 

Um das Ganze zu erleichtern, wurden die Teilnehmer durch die App „Topi“ unterstützt. Simples Prinzip: Ähnlich wie bei „Tinder“ konnte das Profil jedes Teilnehmers nach links oder nach rechts geswiped werden. Wer das Glück hatte, einen Swipe nach rechts zu erhalten, durfte sich über neue Bekanntschaften und einen regen Austausch freuen.

Es geht um die Wurst

Beim ersten Vortrag des Tages lieferte Regional Product Marketing Managerin Iva R. Zaharieva Einblicke in die Facebook Ads Auction. Wer sich schon immer gefragt hat, warum manche Ads bei Facebook trotz hohen Budgets nicht bei potenziellen Interessenten ankommen, andere mit kleineren Budgets dagegen schon, erhielt spannende Einblicke in den Algorithmus von Facebook.

Nur wenig später ging es um die Wurst. Mirko Grossmann und Marco Jahn zeigten, warum sich „Curry 36“ nicht nur bei Wurst-Gourmets, sondern auch bei Social Media großer Beliebtheit erfreut. Die simple aber wirkungsvolle Message: Aktualität für das eigene Produkt nutzen. Bestenfalls durch die eigenen Social Media Auftritte nicht nur aktuelle Dinge mit einfließen lassen, sondern mit dem eigenen Produkt ein Teil des Themas werden.

Die interessanten Vorträge wurden in der darauffolgenden Kaffeepause natürlich noch einmal ausgiebig diskutiert. Einziges Manko: Kein Teammitglied konnte ein Stück Kuchen ergattern und musste sehnsüchtig auf die Teller der anderen Teilnehmer blicken…

Einhörner und andere Socialwesen

Der kurze Kuchen-Schock war jedoch schnell vergessen, nachdem wir von Janina Focke und Julia Leinweber über Social Ads für B2B Unternehmen aufgeklärt wurden und anschließend von Altmeister Thomas Hutter die Möglichkeiten der Offline API und die Vorteile von LTV Audiences aufgezeigt bekamen.

Besonders interessant: Wie kann das Offline-Kaufverhalten von Kunden auf Facebook-Werbeanzeigen der jeweiligen gekauften Marke zurückgeführt werden. Mögliche Ansätze: Gutscheine auf Kassenzetteln im Austausch für persönliche Daten oder Mobile-Tracking.

Nur wenig später hieß es: Bühne frei für die Einhörner. Jasmin Krause und Gianna Krolla erklärten, wie die „Rittersport Einhorn Schokolade“ sich von einem Fan-Wunsch zum Hype-Objekt entwickelte. Die Quintessenz des Vortrags: Den eigenen Kunden zuhören und Wünsche gegebenenfalls umsetzen (auch wenn manchmal eine gehörige Portion Mut dazugehört).

Anschließend startete der wohl interessanteste Vortrag der Konferenz. Nicolas Graf Von Kanitz und Stephan Eyl zeigten mit ihrem Thema „Der durchleuchtete Fan: Mit Big Data und künstlicher Intelligenz mehr über die eigenen Fans herausfinden“, dass es sich manchmal lohnt, einen genaueren Blick auf die eigenen Follower zu werfen.

Spannend: Mit welchen Seiten interagieren die jeweiligen Fans und wo sind sie aktiv. In einem eindrucksvollen 3D-Modell von über 80.000 Facebook-Seiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigten die beiden Speaker, welche Seiten von einem gewissen Fan-Klientel oftmals gemeinsam geliked werden.

Viele Fans mit wenig Budget

Den anschaulichsten Vortrag des Tages lieferte Svenja Walter ab. Frei nach ihrem Motto „Wenn ich das kann, kannst Du das auch“ zeigte die Münchnerin auf, wie Pinterest sinnvoll genutzt werden kann. Wichtig: Statt Glamour-Fotos punkten authentische Bilder die einen persönlichen Touch haben. Stichwort: Quarkbällchen-Rezepte ;-). Mit nur wenigen finanziellen Mitteln lässt sich laut Walter so in nur kurzer Zeit eine große Fangemeinde aufbauen. Pinterest schlägt Facebook, zumindest manchmal…

Zum Schluss gab Sören Schröder den Teilnehmern noch einige Tipps, wie die gesammelten Ideen auch in den kommenden Wochen kreativ umgesetzt werden können, ohne in alte Muster zu verfallen. Social Media und Online-Marketing entwickeln sich ebenso wie Ideen jeden Tag weiter. Deshalb heißt es: Stets den Mut haben, neue Dinge auszuprobieren. Auch wenn man anfangs auf Gegenwind stößt.

Nach dem erfolgreichen Tag stellte Sturm Xavier so manchen Teilnehmer noch vor einige Probleme bei der Rückreise. Wir haben es, mit ein wenig Glück und immerhin nur einer Stunde Verspätung, doch noch nach Köln geschafft und freuen uns schon jetzt auf die nächste #AFBMC.

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