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Pimp my Vorstellungskraft: Augmented Reality

Zugegeben: Auch wir können uns der Faszination von Augmented Reality-Apps nicht entziehen. Gerade wo diese faszinierende Technik, die kaum am Desktop-PC angekommen ist (bzw. dort noch wenig verbreitet ist), mittlerweile schon im Smartphone-Mainstream in unsere Hosentaschen gewandert ist.

„Layar“, „Wikitude“ oder die „Volkswagenhändlersuche“ sind hier nur die ersten mobilen Vorboten dieser visionären Applikationsgattung. In den nächsten Wochen und Monaten werden uns hier sicherlich die großen Markenartikler mit neuen Apps überschütten.

Über den Nutzen lässt sich aktuell durchaus streiten bzw. dieser ist von App zu App sehr unterschiedlich zu bewerten. Einen durchaus vielversprechenden Ansatz verfolgt das Layar-Projekt, bei dem die App lediglich das Frontend darstellt. Die eigentlichen Geotagging-Informationen werden von externen Anbietern in das System eingebunden.

So sind bereits die folgenden Diensteanbieter in die App integriert:

  • Screenshots Layer (3D)
  • Architecture 3D
  • Tweeps Around
  • Qype
  • House Detective
  • Ticket Channel
  • Staumelder
  • Supermarktsuche
  • wohnmap.de
  • Globus Märkte
  • AR walk art
  • Impfarzt-Suche DE
  • Zooners

Der Nutzen der „Volkswagenhändlersuche“ mit Augmented Reality-Technik erschließt sich uns hingegen nicht. Hier ist es viel schwieriger sein Ziel im virtuellen Raum zu finden, als über die herkömmlichen Smartphone-Möglichkeiten, wie Google Maps oder weitere nütziche Apps, wie „Das Örtliche“, „Qype“ oder „Around me“.

Persönlich mit ganz besonderer Spannung erwarten wir in den kommenden Monaten die Augmented Reality-App von IKEA. Die Vision eines Unbekannten, dem IKEA-Katalog eine Code-Schablone beizulegen, mit dessen Hilfe man via iPhone-Kamera sich das gewünschte Möbelstück LIVE in seine Räumlichkeiten virtuell projezieren kann. Aus unserer Sicht stellt dies im Möbelsektor die absolute Killerapplikation dar und niemand sonst wäre so gut (aufgrund der Marktsituation) in der Lage, diese Technik für das gesamte Produktportfolio zu nutzen, wie IKEA.

Aktuell ist das Interesse an dieser neuen Darstellungsform enorm, was wir auch verstärkt an Kundenanfragen merken. Welche Unternehmen hiervon jedoch mittelfristig einen Nutzen haben und die sinnvollsten Augmented Reality-Apps entwickeln, werden die kommenden Monate zeigen.

NACHTRAG

Hier ein kleiner unterhaltsames Abriss über „Augmented Reality“ vom Elektrischen Reporter:

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