Die Psychologie des Social Web

Eigentlich wollte ich immer Psychologie studieren, bin dann bei Wirtschaftspsychologie gelandet und absolviere letztendlich seit Anfang Mai ein Praktikum bei der Digitalagentur Webmatch. Nun sitze ich also nicht als Psychologin einem Patienten gegenüber, sondern der digitalen Welt, die mindestens genauso viele Facetten besitzt. Aber bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom. Wo ich her komme? Aus der schönen Stadt Rietberg. Kennt ihr nicht? Das ist in der Nähe von Gütersloh…  Von Bielefeld…? Von Paderborn…? Spätestens da fällt dann der Groschen. Paderborn? Die sind doch jetzt in die 1. Liga aufgestiegen. Jaaa genau, Fußball ist trotzdem nicht so mein Ding. Ich surfe lieber stundenlang in sozialen Netzwerken, versinke in der Welt der Modeblogs und werde „Follower“ von wildfremden Menschen. Bis ich zu dem Punkt kam und diesen Hype hinterfragte: Wie kann es eigentlich sein, dass es so vielen Menschen gefällt, wenn ich Bilder von meiner letzten Mahlzeit poste oder Fotos von der letzten Partynacht? Und wie kann man das nutzen? So war für mich schnell klar – ich möchte mehr über die Potenziale und Chancen im Social Web erfahren.

Da wären wir auch schon bei der Frage: Warum Webmatch? Die Frage ist einfach zu beantworten. Ich war genervt von den ewig gleichen Stellenanzeigen, die versuchen die Hochschulabsolventen mit tollen Entwicklungsmöglichkeiten, toller Arbeitsatmosphäre… Ach und natürlich einem tollen Team für sich zu gewinnen. Webmatch war da origineller, sie suchten schließlich die beste Social Media Praktikantin der Welt. Wirklich? Der Welt? Ich sah mich vor eine Herausforderung gestellt und wollte unbedingt herausfinden, wer hinter dieser Stellenanzeige steckt. Auch spielt meine bevorstehende Bachelorarbeit „Employer Branding – Ansatzpunkte und Erfolgsfaktoren anhand von Karriereseiten im Social Media“ keine unwesentliche Rolle für meinen Entschluss, mich bei Webmatch zu bewerben. Mit praktischen Erfahrungen im Gepäck, schreibe ich vielleicht ja auch noch die beste Bachelorarbeit :-).

Und so bin ich jetzt seit zwei Wochen bei Webmatch und habe neben einer schnellen Partie Golf und lockeren Sportübungen zum Ausgleich, schon viel zu den Strukturen und Arbeitsabläufen einer Digitalagentur gelernt. Einige Marketingbegriffe (das sind aber auch viele) verstehe ich zwar immer noch nicht, aber ich hoffe, dass ich in Zukunft dem „Wording & Texting“ von Webmatch gerecht werde.

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