So funktioniert E-Mail-Marketing richtig

In den vergangenen Jahren hat sich zwar vieles verändert, die E-Mail jedoch funktioniert noch immer. Nach wie vor hat das E-Mail-Marketing für Marken und Unternehmen eines der besten Kosten-Nutzen-Verhältnisse in der Kundenkommunikation. Laut Statista ist die Anzahl der Newsletter-Abonnenten mit den Jahren gestiegen. 22,42 Millionen Internetnutzer hatten 2013 in Deutschland einen E-Mail-Newsletter abonniert.

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie wir E-Mail-Marketing für Marken und Unternehmen handhaben und was man bei der Planung, Konzeption und beim Versand beachten sollte. Im nächsten Beitrag zu E-Mail-Marketing verraten wir Ihnen 5 Tipps, die Ihre E-Mail unwiderstehlich machen.

E-Mail-Marketing für einen effektiven Kundenkontakt

Zum einen ist es natürlich eine gute Möglichkeit, um mit den Bestandskunden in Kontakt zu bleiben, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen und zum anderen über allgemeine Neuigkeiten, aktuelle Angebote oder Veranstaltungen zu informieren. Über die E-Mail kann alles effizient und günstig an den Kunden gebracht werden. Auch, wenn nicht direkt nach Versand einer E-Mail-Kampagne eine Bestellung zustande kommt, wird sich der Empfänger zu gegebenem Zeitpunkt an Sie erinnern.

Aufgrund der umfassenden Funktionalitäten haben wir uns hierzu für CleverReach als E-Mail-Marketing Software entschieden. Mit diesem Anbieter ist ein einfaches Erstellen von effizienten Newslettern möglich und eine Implementierung vorhandener Adressdaten. Auf die weiteren Vorzüge kommen wir Verlauf des Artikels zu sprechen.

Von der Planung und Konzeption

Bei der Kampagnen-Entwicklung kann es in jedem Fall helfen, sich einige Leitfragen vor Augen zu halten. Zunächst einmal ist es wichtig, sich Folgendes zu fragen:

  • Welche Zielgruppe kontaktieren wir?
  • Welche Daten liegen schon vor, welche müssen noch generiert werden und wie wird dies gemacht?
  • Welche Ziele wollen wir erreichen und wie wollen wir diese messen?

Bei jedem Mailing steht ein anderer Aspekt im Vordergrund. So ist bei der einen Kampagne eine präzise Zielgruppenselektion von Bedeutung und bei einer anderen eine hohe Reichweite.

Newsletter Gruppen
Hier sehen Sie eine Zielgruppensegmentierung in drei Empfängergruppen.

Zur Zielgruppenselektion gibt es Selektionsmöglichkeiten, die dafür sorgen, dass mit jeder E-Mail-Kampagne eine spezifische Zielgruppe erreicht wird. So können Sie Segmentierungen der Empfänger vornehmen und ganz gezielt Interessenten aus Ihrer Kunden-Zielgruppe bespielen, sodass Streuverluste vermieden werden. Das bedeutet, dass je nach Kaufverhalten des Kunden, welche Produkte oder aus welchen Sortimenten der Kunde gekauft hat, beispielsweise passende Angebote verschickt werden können. Mit dieser Eingrenzung der Zielgruppe ist man dichter am Interesse des Kunden und Ihr Marketing wird somit als relevanter wahrgenommen.

Mit A/B-Tests zum Optimum

Mit sogenannten Split-Tests können Sie testen, was in Ihrer Zielgruppe funktioniert. So können Betreffzeilen getestet werden. Um Ihre Kampagne zu optimieren, kann es sinnvoll sein, Ihre Empfängerliste mittels A/B Test in zwei Empfängergruppen einzuteilen. Sie erstellen dann eine E-Mail in zwei verschiedenen Fassungen und können abhängig von Öffnungsrate, Klickrate etc. die E-Mail-Variante an die passenden Endempfänger versenden. Auf diese Weise können sie Ihre Empfänger in verschiedene Zielgruppen aufteilen und Ihnen dementsprechend zugeschnittene E-Mails schicken.

Grundsätzlich empfiehlt es sich auch einen Spam-Test zu machen. So können Sie sicherstellen, dass Ihre E-Mail nicht im Spam-Fach der Empfänger landet, was unter Umständen Umsatzverluste bedeuten würde.

Eine optimale Darstellung auf E-Mail-Clients wie Outlook, MacMail, Lotus Notes etc. müssen berücksichtigt werden, sodass Ihre Ziele auch erreicht werden können. Außerdem sollten Ihre E-Mails natürlich auch auf mobilen Endgeräten gut dargestellt werden können. Knapp über ein Drittel der Deutschen öffnet E-Mails auf dem mobilen Endgerät. Hierfür sollte auf jeden Fall ein genereller Check für die gängigsten E-Mail-Programme durchlaufen werden.

Geschickt verschickt

Nun zum eigentlichen Versand: Unbedingt beachtet werden sollte die Versanduhrzeit. Hier gibt es viele Meinungen und unterschiedliche Erfahrungswerte abhängig von den Zielgruppen. Im B2B-Bereich haben Mailings am Morgen zwischen 09:00 – 12:00 die besten Öffnungsraten. Dies kann sich natürlich je nach Branche und Zielgruppe unterscheiden. Daher empfiehlt es sich, mit verschiedenen Versandzeiten zu experimentieren bis der individuelle, ideale Zeitpunkt gefunden ist. Grundsätzlich sollte in einer gewissen Regelmäßigkeit verschickt werden. Allerdings auch nur, wenn es wirklich interessant und relevant für die Zielgruppe ist. Hier geht immer Relevanz vor Penetranz.

So messen Sie Erfolge richtig

Nachdem Ihre E-Mail nun erfolgreich versendet wurde, ist es natürlich spannend zu schauen, wie sie tatsächlich bei Ihren Abonnenten ankam.

Über ein umfangreiches Reporting bekommen Sie Einblicke in die Zahlen.
Über ein umfangreiches Reporting bekommen Sie Einblicke in die Zahlen.

Wie erfolgreich ist Ihre Kampagnen-Performance wirklich? Hier erfahren Sie Standardinformationen wie Klick- und Öffnungsrate und erhalten eine Übersicht der meist geklickten Links. Auch interessant ist die Klickperformance, da hier ermittelt werden kann, wer genau auf Ihre Links geklickt hat. Zudem können Sie prüfen, mit welchen E-Mail-Clients die E-Mail geöffnet wurde. Dies ist besonders wissenswert, da sie sehen können, wie viel Prozent Ihre E-Mail mit einem mobilen Endgerät geöffnet haben und dementsprechend die Form der Darstellung anpassen können.

Außerdem kann ausgewertet werden, wie viel Prozent der Empfänger die E-Mail wirklich erhalten haben (Zustellrate und Bouncerate), wie viel Prozent der Empfänger mindestens einen Link in der Mail angeklickt haben (Klickrate) oder wie viel Prozent sich vom Newsletter-Verteiler abgemeldet (Abmelderate) haben. Auf einer Weltkarte wird sogar angezeigt, wo die E-Mail geöffnet wurde.

Auch einsehbar ist die Response-Rate/Conversion-Rate, also wie viel Prozent der Empfänger haben die gewünschte Aktion durchgeführt? Das kann zum Beispiel eine Bestellung, ein Download, eine Kontaktanfrage oder ein Kommentar sein. Sie bringen also in Erfahrung, was genau funktioniert hat und was nicht. Dementsprechend können Sie im folgenden Mailing darauf reagieren.

CleverReach kann außerdem mit mehreren Mitarbeitern verwendet werden. Hierzu gibt es ein ausgebreitetes Rechtemanagement, welches es ermöglicht, den Mitarbeitern ausgewählt unterschiedliche Berechtigungen zuzuteilen.

Fazit

Die E-Mail ist nach wie vor eine kostengünstige und nachhaltige Form der Kundenkommunikation. Je nach Ziel der E-Mail, kann individuell die Performance definiert werden und in umfangreichen Reportings können Erfolge geschickt ausgewertet werden. Wenn bestimmte Aspekte bei der Planung, Konzeption und beim Versand strategisch gehandhabt werden, kann eine einfache E-Mail sich schnell auszahlen.

Noch Fragen? Dann schreiben Sie einfach einen Kommentar oder schicken Sie uns eine E-Mail.

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