Facebook-Format: Die idealen Maße für Bilder und Fotos.

Das perfekte Format für Bilder und Fotos auf Facebook [Update April 2017]

Mit Bildern und Fotos auf Facebook ist es so eine Sache. Einige Bildformate sind von Facebook vorgegeben – andere nicht, manche Bilder erscheinen dann in der Ansicht, wie sie wollen. Zusätzlich ändert Facebook auch gerne einmal das gesamte Layout, was das Ganze noch zusätzlich erschwert. Dieser Artikel soll Ihnen helfen, einen kleinen Durchblick in Sachen Bildformate bei Facebook zu bekommen.

Zunächst ist nur die Maße der Bilder wichtig, also Bildhöhe und -breite (Kantenlänge) in Pixeln. Die Auflösung eines Bildes in ppi (pixel per inch) ist nicht relevant und kann daher vernachlässigt werden. Aber welche Maße sind denn nun die richtigen? Es kommt zunächst einmal darauf an, um welche Art von Bild es sich handelt.

Titel- und Profilbilder sowie Link- und Karussell-Posts haben festgelegte Bildgrößen, damit sie optimal dargestellt werden. Das heißt, die hochgeladenen Bilder werden von Facebook automatisch auf diese Formate eingestampft. Daher empfiehlt es sich hierbei tatsächlich, den von Facebook vorgegeben Maßstäben zu folgen. Diese lauten wie folgt:

  • Titelbild: Mindestgröße 399×150 px, empfohlene Bildgröße 820×312 px *
  • Profilbild: Mindesgröße 170×170 px, empfohlene Bildgröße 800×800 px **
  • Link-Post: 482×252 px
  • Karussell-Post: 600×600 px
  • Veranstaltungsfoto (Header einer Veranstaltungsseite): 826×294 px

* erscheint auf Smartphones als 640×360 px
** erscheint auf Smartphones als 128×128 px

Das Posting-Chaos

Die unterschiedlichen Bildformate bei den Postings stellen das größere Problem dar. Denn hier gibt es keine festgelegten Größen-Vorgaben. Facebook spricht zwar Empfehlungen aus, diese sind jedoch nicht ganz eindeutig bzw. sorgen dennoch dafür, dass nicht alle Bilder überall gut angezeigt werden. Auch beim Dateiformat bestehen unterschiedliche Möglichkeiten. Von JPEG über GIF, TIFF und BMP bis PNG ist alles möglich. Letzteres empfiehlt sich besonders für Bilder mit großen Farbflächen, da diese durch die Komprimierung seitens Facebook sonst leicht „pixelig“ werden können.

Vielfach werden die Bilder im Newsfeed auf der Startseite und in der Lightbox wie erwartet angezeigt, in der Timeline einer Page sieht das jedoch schon wieder anders aus. Auch bei den verschiedenen Endgeräten zeigen sich Unterschiede. Desktop ist nicht gleich Smartphone und Smartphone nicht gleich Tablet.

Allgemein sollte natürlich der Ansicht im Newsfeed die höchste Priorität eingeräumt werden, da Bilder ansonsten gar nicht erst angeklickt werden bzw. nicht extra die Page aufgerufen wird.

Wichtig sind also in erster Linie die Dateigröße und die Kantenlänge der Bilder. Diese wird von Facebook zwischen 100 kB und max. 15 MB angegeben. Bei großen Bildern muss zusätzlich die Auswahl für Bilder mit hoher Auflösung gewählt werden. Die Seitenlängen liegen optimalerweise bei 720, 960, 1200 und 2048 Pixel für hochauflösende Bilder. Alles, was größer ist, wird automatisch von Facebook komprimiert.

Welches Bildformat ist das richtige?

Allgemein kann gesagt werden, dass auf Bilder im Hochformat eher verzichtet werden sollte, da deren Ansicht im Newsfeed nicht vorteilhaft ist. Selbst wenn das Bild optimal angezeigt wird, ist es nicht so angenehm für den menschlichen Blickverlauf.

Querformatige Bilder bieten gewisse Vorteile. Sie sind einfach am angenehmsten für den menschlichen Blickverlauf. Zudem werden sie gut angezeigt und fügen sich optimal in die Schaltfläche mit der Interaktionsleiste ein und verschwenden so am wenigsten Weiß-Raum. Da Beiträge aber auch oftmals die Grundlage für Facebook-Anzeigen sind und die Bilder (in der rechten Spalte) immer quadratisch angezeigt werden, kann es jedoch passieren, dass die Bilder in den recht kleinen Anzeigen den verfügbaren Raum nicht füllen.

Quadratische Bilder sind wohl am besten geeignet. Sie bilden einen Kompromiss zwischen Hoch- und Querformat und werden auch für Facebook-Werbeanzeigen verwendet. Das heißt: Wenn Sie Ihren Beitrag auch noch als gesponserten Beitrag vermarkten möchten, bietet sich hier auf jeden Fall das quadratische Format am ehesten an – Facebook zieht sich nämlich die Anzeigengrafik aus dem Beitrag heraus. Allerdings verschwenden quadratische Bilder verhältnismäßig viel Weiß-Raum im Newsfeed. Und besonders auf der Tablet-Version werden die Bilder relativ stark beschnitten.

Die Formate im Selbst-Test

Im Selbst-Test von Webmatch zeigte sich, dass die Anzeige auf Smartphones mit Android oder iOS keinerlei Probleme bereitet. Alle Bildformate wurden hier problemlos und vollständig angezeigt – und das sowohl im Newsfeed als auch auf der Facebook-Seite und in der Vollbildansicht. Auch über den Browser zeigten sich kaum Probleme. Hier war lediglich beim Newsfeed ein minimaler Abschnitt im oberen und unteren Bildbereich von 2 bis 3 Pixeln zu erkennen, der jedoch mit bloßem Auge kaum auffällt.

Als großes Sorgenkind stellte sich jedoch das Tablet heraus: Während die Ansicht im Newsfeed und Vollbildmodus noch einwandfrei funktionierte, war das Format in der Timeline selbst gänzlich zerstört. Im unteren und oberen Bildbereich waren alle Formate deutlich beschnitten. Grund hierfür ist wohl, dass Facebook in den Tablet-Apps alle Bilder im Querformat zeigt – ganz gleich, welche Ausrichtung und Bildformat das Ausgangsbild besitzt.

Fazit zu den Facebook-Bildformaten

Es lässt sich festhalten, dass sich die meisten Bildformate gut bei Facebook integrieren lassen. Einzig in der Tablet-Version zeigen sich Schwachstellen in Bezug auf die Darstellung in der Chronik. Da diese jedoch von den wenigsten Usern auch tatsächlich aufgerufen wird, ist diese Darstellung noch zu verschmerzen. Generell bieten sich zwar querformatige Bilder an. Wer jedoch hin und wieder auch Anzeigen schaltet, sollte zu quadratischen Bildern greifen. Facebook empfiehlt hierfür eine Auflösung von 1200×1200 Pixeln.

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