Kein Mensch will analogen Käse

Immer häufiger berichten die Medien von der Verwendung so genannten Analoginhaltsstoffe in Lebensmittelprodukten. Dabei scheint dieser „Trend“ auch vor Qualitätsprodukten nicht Halt zu machen. Spiegel-Online hat hierzu einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,635367,00.html und dabei selbst verschiedene Produkte von Qualitätsmarken wie z.B. Delacre, Bertoli oder Lorenz abgestraft. Und selbst vor Bioprodukten macht die Analog-Welle nicht halt.

Die Beschreibungen der Verbraucherschützer klingen ähnlich harsch, wie kritische Sportreporter zurecht über die Tour de France berichten. Von Betrug ist hier die Rede. Die Doping-Joingleure sind die Hersteller, die wie scheinbar zahlreiche Rennradfahrer ebenfalls auf täuschende Inhaltsstoffe bauen. Die Doping-Behörde sind die Verbraucherschützer. Die Verbraucher kann eigentlich nur zusehen und sollte das auch ganz genau machen, denn in den Inhaltsangaben steht bereits viel Wissenswertes über das jeweilige Produkt.

Es heißt also wieder ganz genau hinschauen. Für mich steht fest: der Hersteller, der mir ein Analog-Käse/Scampi/Schinken/Nudelsoße verkaufen möchte und dies nicht deutlich auf der Verpackung angibt, wird von mir nie wieder gekauft!! Versprochen!

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