Onlineshops

Abendeinkauf an der Haltestelle

Stellen sie sich vor, sie stehen an einer Haltestelle und ihnen fällt auf, dass sie nichts mehr im Kühlschrank haben, der Supermarkt ist nur über Umwege erreichbar und eigentlich wollen sie ohnehin nur nach Hause und sich mit einer Tüte Chips vor den Fernseher setzen.

Ein in den USA seit Beginn des Jahres getestetes System greift den Käufer genau an diesem Punkt ab. Wie Mashable berichtet, wurden an verschiedenen Haltestellen anstelle von den üblicherweise platzierten Werbeplakaten virtuelle „Regale“ in Plakatform angebracht. Auf diesen Plakaten der Firma Peapod, sind die gängigsten Haushaltsprodukte abgebildet. Wem also spontan einfällt, dass noch einiges an Haushalts-oder Lebensmitteln benötigt wird, kann sein Smartphone dazu benutzen um den unter den jeweiligen Produkten abgebildeten Bar-Code zu scannen und nach der „Bestellung“ auszuwählen, ob die Produkte innerhalb eines selbstbestimmten Zeitfensters nach Hause geliefert werden sollen, oder ob die Waren lieber an einem Drive-Through abgeholt werden.

Auch wenn der koreanische Supermarktriese Tesco bereits im August 2011 einen komplett virtuellen Supermarkt eröffnete, scheint auf dem deutschen Markt bisher noch nichts dergleichen in Planung zu sein. Die Testversuche in den USA ergaben, dass die potentiellen Käufer die Möglichkeit eines virtuellen Supermarkts mit großer Begeisterung aufnahmen. In den nächsten Wochen werden mehr als 100 „Supermärkte“ an Haltestellen in Philadelphia, New York, New Jersey, Connecticut, D.C. und Boston aus dem Boden wachsen. Wir sind gespannt, wann diese Kaufoption zum ersten Mal auf dem deutschen Markt auftaucht. Für Smartphone-Nutzer und vielbeschäftigte Menschen „On-The-Go“ ist diese Einkaufsmöglichkeit auf jeden Fall eine große Bereicherung für das tägliche Zeitmanagement und sicherlich ein zukunftsträchtiger Einsatzbereich des mobile Marketing.

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