Facebook Redaktionsplan

6 Tipps für die Erstellung eines Facebook-Redaktionsplans

Anstrengend und aufwändig. Das kann Facebook für Unternehmen sein, wenn sowohl das nötige Wissen und Feingefühl als auch die passende Strategie fehlt. Aber klar: Online-Präsenz spielt für fast jedes B2C-Unternehmen eine wichtige Rolle. Ob eigene Website, Blog, Newsletter oder diverse Social Media Aktivitäten, nur mit den richtigen Inhalten und dem gewissen Know-How sind die Aktivitäten erfolgreich.

Facebook-Redaktionsplanung leicht gemacht

Egal, welche Marke oder welches Produkt, ein erfolgreicher Facebook-Auftritt benötigt im Wesentlichen zwei Aspekte: Eine nachhaltige Strategie, die individuell zur Marke oder dem Produkt, aber auch zu der Zielgruppe passt, und hochwertigen Content.

Was sich zunächst recht simpel anhört, birgt jedoch eine Menge Schweiß und Disziplin! Während die Strategie einmalig im Vorfeld herausgearbeitet wird, wird der Redaktionsplan meist monatlich erstellt. Dabei gilt: Lieber heute als morgen. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen sieben wertvolle Tipps und Tricks vor, wie das regelmäßige Befüllen Ihrer Seite zu einem Klacks wird.

Tipp 1: In Schubladen denken

12 bis 14 Beiträge jeden Monat zu verfassen, die nur so vor Witz, Charme und Originalität strotzen, ist kein Kinderspiel. Eine Hilfestellung, den Redaktionsplan zu strukturieren, sind sogenannte Inhaltskategorien. Diese gehören zum Teil des Unternehmens. Dabei sollten Sie sich bewusst machen, welche verschiedenen Inhalte Sie auf Ihre Seite bringen möchten. Eine Inhaltskategorie könnte die Darstellung eigener Produkte und Dienstleistungen sein, aber auch Kategorien wie Ratgeber, Infotainment oder Einblicke intern in das eigene Unternehmen können dazu gehören. Berücksichtigen Sie bereits bei der Beitragsplanung schon vorhandene Medien oder zu erstellende Medien wie Fotos oder Videos.

Anhand dieser Inhaltskategorien können Sie das gesamte Spektrum über den Monat verteilt einbringen und vermeiden dabei die Gefahr, 10 von 12 Beiträgen über das gleiche Thema wie beispielsweise Ihre Produkte zu veröffentlichen. Denn das schreckt auf Dauer jeden ab.

Tipp 2: Gut Ding brauch Weile

Mal eben schnell die Themen der kommenden drei Monate besprechen – das ist nicht in einer halben Stunde geschafft. Eine gute Redaktionsplanung braucht ausreichend Zeit, um sich entfalten zu können. Dazu gehört ein ausgiebiges Brainstorming, Recherche und das vier-Augen-Prinzip. Und hier kommen wir auch schon zu unserem nächsten Tipp.

Tipp 3: Das Vier-Augen-Prinzip

Egal, wie fit Sie sich in Sachen Themenrecherche, Rechtschreibung, Witz und Humor fühlen, vier Augen sehen mehr als zwei! Also immer lieber einmal mehr prüfen lassen, bevor ein Social Media-Fauxpas par excellence entsteht. Das gilt auch für die Themenrecherche. Im gemeinsamem Brainstorming und Austausch entstehen meist die besten Ideen.

Tipp 4: Hui statt pfui

Ist Ihnen schon einmal eine Facebook-Präsenz negativ aufgefallen, weil kaum Beiträge, Bilder oder Videos veröffentlicht wurden? Vor allem bei Facebook und dessen Algorithmus werden viele Beiträge verschluckt. Wird aber ein Beitrag nach dem anderen geradezu rausgehauen, ohne dabei wirklich Ziel, Zweck und Mehrwert für den Leser zu hinterfragen, so steigt die Absprungrate an Fans merklich an. Daher unser Tipp: Wer nichts zu sagen hat, was dem Leser einen Mehrwert bietet, sollte lieber schweigen. Natürlich sollte man den eigenen Kanal regelmäßig mit Inhalten bespielen, aber die Balance macht’s. Gute Beiträge, die Ihren Fans einen Mehrwert bieten, haben Aussagekraft.
Natürlich lassen sich die ein oder anderen Floskeln und Themen immer wieder verwenden, aber haben Sie auch mal Mut zur Lücke. Der Fan wird es mit Sicherheit nicht merken, wenn statt drei Beiträgen pro Woche mal nur ein Beitrag auf der Seite veröffentlicht wurde. Aber DER Beitrag, der hat es drauf. Und dann kann dieser auch für längere Zeit ganz oben stehen!

Tipp 5: Aber bitte mit Sahne…

Last but not least: Mut zum Pfiff. Jedes Unternehmen möchte bestimmte Werte wie Seriosität und Kompetenz verkörpern. Das ist auch wichtig, doch nicht ausschließlich ausschlaggebend in Ihrem Facebook-Auftritt. Denn genau hier haben Sie die Möglichkeit, sich in einem anderen Licht zu präsentieren – nämlich mit Pfiff und Charme! Und dabei ist es wichtig, sich manchmal als Unternehmen selbst nicht zu ernst zu nehmen.

Tipp 6: Auch mal loslassen

Last but not least: Auch mal vom Plan abweichen. Auch bei einem perfekt ausgeklügelten Redaktionsplan empfehlen wir nicht immer in Starre zu agieren, sondern auch mal Beiträge spontan dazwischen zu schieben. So können beispielweise aktuelle Ereignisse für Inspiration sorgen.

Bonustipp

Der Reaktionsplan steht, jetzt nur noch eben die Beiträge erstellen − aber auch Beiträge wollen gut durchdacht sein. Hierbei gilt: Weniger kann mehr sein. Im Verhältnis zu Ihren Medien (Grafik / Video / Link) kann der Text ruhig etwas kürzer ausfallen. Lassen Sie auch Ihre visuellen Elemente sprechen.

Neben den Medien sollten Sie unbedingt die vorhandenen Möglichkeiten der jeweiligen Kanäle ausnutzen. Im Allgemeinen empfehlen wir bei der Beitragserstellung immer kanalspezifisch zu denken. So kann ein Beitrag bei Twitter oder Google+ anders aussehen als ein Facebook-Beitrag, weil die technischen Möglichkeiten variieren (z.B. Hashtags, Erwähnungsfunktion, etc.). Dabei sollten Sie aber immer den Sinn der Funktion hinterfragen und nicht zwangsläufig alles nutzen, was zur Verfügung steht.

Fazit

Mit einer sinnvoll erarbeiteten Facebook-Strategie und einer Redaktionsplanung, der ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt wird, steht dem Facebook-Auftritt nichts mehr im Wege – egal, aus welcher Branche Ihr Unternehmen kommt. Mit den erläuterten Tipps zu Herzen genommen ist noch kein kompletter Redaktionsplan geschrieben, doch ein gutes Fundament ist gelegt. Mit ein wenig Mut, Fleiß und kreativem Brainstorming klappt dann auch der Rest. Und falls nicht, stehen wir Ihnen gerne jederzeit mit Rat, Tat und kreativen Ideen zur Seite.

 

 

 

Bildquelle: Rawpixel (istockphoto.com)

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